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Ausstellung eröffnet in Visselhövede

Ausstellungseröffnung auf dem Sonnentau-Gelände

Als Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung begrüßte Astrid Kirmeß die Anwesenden, die zur Ausstellungseröffnung aufs Sonnentau-Gelände gekommen waren. Als Zuständige für Kultur und Stadtmarketing lobte sie die schöne Raumkombination, die eine Kunstausstellung hier so besonders reizvoll mache. Gemeint ist damit die spannungsreiche Ausstellungssituation zwischen dem historischen Wasserturm des ehemaligen Fabrikgeländes und der barrierefreien Situation in der renovierten und erweiterten Hohen-Heide-Galerie gleich nebenan.

Nach einführenden Worten von Turmwächter Willi Reichert und den Grußworten von Astrid Kirmeß hatte Jutta Wendland-Park als Vorstandsvorsitzende der Rotenburger Werke Gelegenheit, mit ein paar Worten die Bildnerische Werkstatt vorzustellen, die seit mehr als 25 Jahren eine Bereicherung für die Rotenburger Werke darstellt. „Wir freuen uns sehr, diese schöne Ausstellung unserer Bildnerischen Werkstatt an diesem besonderen Ort zeigen zu dürfen“, so Wendland-Park, „und wir bedanken uns bei der Stadt Visselhövede, ihrem Bürgermeister Ralf Goebel und beim Turmwächter Willi Reichert für die Bereitschaft und die Unterstützung, um diese Ausstellung möglich zu machen.“

In der Bildnerischen Werkstatt der Rotenburger Werke sind Menschen mit Behinderung künstlerisch tätig. In der Stadt Rotenburg ist die Werkstatt längst zu einer Institution geworden. Dazu Wendland-Park: „Das offene Atelier in der historischen ‚Alten Turnhalle‘ an der Lindenstraße wird von vielen Interessierten besucht, sei es zu Ausstellungen, zu Veranstaltung wie der nun schon weithin bekannten Kulinarischen Nacht, oder einfach mal so, um die Künstler in ihrem Atelier zu besuchen.“

Etwa 80 Bilder und plastische Objekte können nun an den beiden Ausstellungsorten besichtigt werden - ein kleiner Ausschnitt aus der Sammlung der Bildnerischen Werkstatt, die mehr als 6.000 inventarisierte Werke umfasst. Einige der ausstellenden Künstler waren bei der Eröffnung zugegen, und nicht nur sie freuten sich über die rhythmischen und melodischen Einlagen des schottischen Gitarristen Alasdair MacMillan, der die Eröffnung in einer schönen und lockeren Atmosphäre untermalte.

Bis in den August hinein wird die Ausstellung zu sehen sein. Den Besuchern wird aber mehr geboten als nur Kunst zu betrachten. Dazu nochmals Jutta Wendland-Park: „Weil wir ein bisschen von dem besonderen Werkstatt-Gefühl nach Visselhövede transportieren wollen, wird unsere Mitarbeiterin Petra Haferkamp bis Ende August jeweils sonntags am Nachmittag mit einer kleinen Gruppe von Künstlern hier in der Hohen-Heide-Galerie anwesend sein und zum Mitmachen einladen. Papier und Leinwand, Staffeleien und Farben stehen bereit. Scheuen Sie sich nicht, sich einfach mal dazu zu setzen und sich selbst als Künstler zu versuchen. Erleben Sie es einfach - auch Sie stecken voller Begabungen.“

Mit dieser Ausstellung und der offenen Malwerkstatt wollen sich die Rotenburger Werke in Visselhövede erlebbar machen. „Wir wollen Gesicht zeigen und mit den Bürgen ins Gespräch kommen“, so die Vorstandsvorsitzende der Werke. „Wie Sie sicher wissen, bauen wir gar nicht weit von hier entfernt an der Worthstraße eine Wohneinheit für 24 Menschen mit Behinderung mit einer angeschlossenen Tagesförderstätte. Und das bedeutet – erst mal – Baustelle mit Zulieferern und Lärm. Ab dem Frühjahr 2016 hoffen wir diesen Ort mit Leben füllen zu können. Wir freuen uns sehr, dass wir in dieser angenehmen Stadt an einem so attraktiven, innenstadtnahen Ort Menschen mit Behinderung ein Zuhause geben können und – auch das sollten wir nicht vergessen – Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen.“

Wer sich über die Öffnungszeiten der Ausstellung und die Kontaktmöglichkeiten für Gruppenführungen informieren möchte, besucht im Internet die Seite http://www.kunstimwasserturm.de/.


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Rotenburger Werke 2013Letzte Änderung: 14.12.2017

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