Meldung

Rückblick

Mut, Kraft und Ideen

Wiederholung erwünscht - Erste Hilfsmittel-Messe in den Fachschulen der Rotenburger Werke

Sportivations-Tag: Das ist ja wie bei der WM!

Starker Auftritt am Kalandshof

3. Scheunenkonzert auf dem Hartmannshof

Fachtag: Leben mit erworbener Hirnschädigung am 27. April 2017

Gruppenarbeit mit Methoden der Unterstützten Kommunikation

 

„Ich verstehe die Welt nicht mehr …“

Nach einem schweren Unfall, einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt ist das Gehirn des Betroffenen häufig geschädigt. Er schafft es nicht immer, in sein altes Leben zurückzukehren. Was ist noch möglich? Und vor allem: Was kann noch alles wieder möglich werden? Diese Fragen beschäftigen sowohl den Patienten als auch seine Angehörigen.

 

Hinzu kommen in fast allen Fällen mehr oder minder ausgeprägte Gedächtnisstörungen, die nun ihrerseits die Bewältigung von Anforderungen des alltäglichen Lebens erschweren und deshalb zu mangelnder kognitiver Verarbeitung und dann auch zu unkontrolliertem Verhalten führen können.

Und all dies beeinflusst natürlich in erheblichem Maße auch die Kommunikation.

 

Wenn jemand nicht mehr verstehen kann, was gerade geschieht, aber auch nicht mehr hinreichend lernfähig ist, weil nichts länger behalten und somit hinreichend verarbeitet werden kann, wie soll dann ein adäquates Gespräch zustande kommen? Wie sollen die eigenen Bedürfnisse oder auch Wünsche in angemessener Form geäußert werden, ja, in einen Dialog mit anderen einfließen, wenn die betroffene Person aus den oben genannten Gründen gar nicht mehr oder nur noch begrenzt dialogfähig ist?

 

Dennoch gibt es in jedem Fall den klaren Wunsch nach Verstanden-Werden und damit nach Kommunikation. Dies kann jedoch nur dann gelingen, wenn es im Umfeld – sei es privat oder professionell – Unterstützer und Übersetzer gibt, die verständliche Sprachbrücken bauen und Erklärungsmodelle entwickeln bzw. formulieren können.

 

Da jeder der Gesprächsteilnehmer eine sehr individuelle Sprache spricht, aber so, dass der eine das Idiom des anderen nicht versteht, braucht es also Dolmetscher, die für diese Gruppe von Menschen eine gemeinsame Sprache finden und erst so Verstehen ermöglichen. Häufig muss dabei der eine in seiner überschießenden Aktivität und dem raumgreifenden Sprachfluss gebremst werden, der andere durch konkrete Impulse in den sprachlichen Vordergrund geholt werden. Das ist nicht immer leicht und stets verbunden mit viel Geduld für alle Seiten.

 

Mit viel Erfahrung und bewährten Methoden versuchen wir in den Rotenburger Werken Kommunikation und Verstehen herzustellen, damit der Hilferuf „Ich verstehe die Welt nicht mehr!“ nicht unbeantwortet bleibt.

 

Der Fachtag findet am 27. April 2017 in Rotenburg (Wümme) auf dem Kalandshof statt. Die Kosten belaufen sich auf 50,00 € pro Person, Familienkarten sind für 70,00 € erhältlich. In der Tagungsgebühr enthalten sind die Verpflegung mit Getränken und ein Mittagsimbiss. Wir bitten um Anmeldung bis zum 14.04.2017. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Ute Wiechmann, Tel. 04261/920-821 oder per E-Mail an: fachtag.meh@rotenburgerwerke.de

 

Mehr Infos zum Programm und den Referaten finden Sie hier.


• Zurück

Rotenburger Werke 2013Letzte Änderung: 17.11.2017

Rückblick

Zehn Mal Gold bei Special Olympics

Inklusion im Neubaugebiet

Historischer Schafstall als neue Attraktion am Hartmannshof

Die Welt verstehen ... Fachtagung in den Rotenburger Werken

Ministerpräsident Weil zu Besuch