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Rotenburger Werke errichten neues Wohnangebot

 

Die Rotenburger Werke bauen am Libellenweg Wohnungen für Menschen mit Behinderung die einen geringen oder mittleren Unterstützungsbedarf haben. Im Rotenburger Neubaugebiet wird dabei auch an Nutzer mit Bewegungseinschränkungen gedacht, die ein barrierefreies Umfeld brauchen.

 

Am Freitag, dem 2. Juni wurden Grundsteinlegung und Richtfest zusammen gefeiert. Die Rotenburger Werke hatten zum Festakt mit Kartoffelsalat und Grillwürstchen geladen, und rund hundert Gäste waren gekommen. Die Vorstandsvorsitzende der Werke, Pastorin Jutta Wendland-Park, eröffnete und sprach den Segen. Finanzvorstand Thorsten Tillner und Abteilungsleiter Hilmer Drögemüller führten durch die Veranstaltung. Die guten Wünsche der Stadt überbrachte Bürgermeister Andreas Weber mit seinem Grußwort. Hans-Jürgen Krahn tat dies stellvertretend für den Landrat entsprechend für den Landkreis. Als symbolische Grundsteinlegung wurde zunächst eine Kupferhülse mit aktueller Tageszeitung, Münzen und den Bauzeichnungen von den zukünftigen Bewohnern des Hauses Annika Schrader und Peter Kiehn und der Mitarbeiterin Susanne Schmidt-Kuhle eingemauert. Im Anschluss wurde die Richtkrone von Zimmermeister Jörg Bartels und seinen Gesellen gesetzt. Für eine musikalische Rahmung sorgte Stephan Orth, Kantor der Kirche „Zum guten Hirten“.

 

Der Entwurf des neu entstehenden Gebäudes stammt von Dipl.-Ing. Dieter Carstens, Bauplanung & Statik GmbH aus Visselhövede, die Ausführung übernimmt das Bauunternehmen Oelkers GmbH & Co. KG aus Verden. Das Gebäude ist einem zweiflügeligen Stadthaus nachempfunden und fügt sich gut in die Bebauung von Ein- und Zweifamilienhäusern in dem Wohnviertel ein. Der mittige Erschließungstrakt mit Hauptzugang, Aufzug und Treppe gliedert das Gebäude in vier Wohnbereiche auf zwei Ebenen.

 

Der Grundriss greift die unterschiedlichen Lebensplanungen von Einzelpersonen, Paaren und kleinen Wohngemeinschaften auf. Je nach Wunsch kann zwischen dem Leben in einer offenen Wohngemeinschaft, in einer kleinen Vierergruppe oder zu zweit in einem Apartment gewählt werden. Ziel ist es, eine hohe Zufriedenheit der Männer und Frauen mit ihrer neuen Lebens- und Wohnsituation durch eine möglichst große Selbständigkeit des Einzelnen zu schaffen. Sechs Zimmer mit angeschlossenen Duschbädern und einem Pflegebad sind auf die Bedürfnisse von Menschen mit Körperbehinderungen abgestimmt. Und um dem steigenden Bedarf nach Kurzzeitunterbringungen in Ferienzeiten oder bei Krankheit der pflegenden Angehörigen entgegen zu kommen, befindet sich im Haus ein Gastplatz für Menschen mit Behinderung, die im familiären Umfeld leben.

 

Seit Anfang Februar sehen die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner ihr neues Zuhause wachsen. An den Umzug geht es dann zu Beginn des nächsten Jahres. Dann werden sie mit ihren Nachbarn im Wohngebiet leben und dabei sein. Das ist Inklusion.


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Rotenburger Werke 2013Letzte Änderung: 20.08.2017

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