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Ministerpräsident Weil zu Besuch

Mehr als 200 Gäste beim Neujahrsempfang

Bürgermeister Andreas Weber überbringt die Grußworte der Stadt

 

"'Die Mauer ist weg“. Mit diesen Worten begegneten mir viele Bewohnerinnen und Bewohner, als die kleine Mauer vor dem Werner-Haus im vergangenen Jahr abgerissen wurde", erzählt Jutta Wendland-Park, Vorstandsvorsitzende der Rotenburger Werke. Am Ende des Neujahrsempfangs, zu dem am 25. Januar 200 geladene Gäste ins Haus Niedersachsen kamen, zogen Jutta Wendland-Park und Thorsten Tillner, Vorstand Finanzen, Bilanz. Die Rotenburger Werke blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Neben den baulichen Maßnahmen, wie der "Erweiterung im Bestand" - so beschreibt Tillner den Anbau der Villa-Linda, und den Projekten in Visselhövede und Harsefeld - zeigten sie die Höhepunkte 2015 auf. "Der Mitmach- und Erlebnisgarten ist ein Magnet für viele Menschen geworden, wofür wir gemeinsam mit dem NABU den Umweltschutzpreis erhalten haben", freut sich Wendland-Park über ein wichtiges Ereignis.

Das Schwerpunkt-Thema der gut zwei Stunden dauernden Veranstaltung, 'Arbeit - Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)', wurde durch diverse Gesprächspartner veranschaulicht. Arne Meyer, Leiter der WfbM am Birkenweg, zeigte anhand von Beispielen, welche Aufträge die Beschäftigten im Birkenweg bearbeiten. "Dass der Rotenburger Abfallkalender von uns etikettiert wird, wissen viele nicht", verrät Meyer. Kollege und Leiter der WfbM am Königskamp,
Thomas Nowak, gab einen kurzen Einblick in die Computer-Demontage und erklärt: "Wir haben uns zertifizieren lassen und dürfen nun Elektroschrott annehmen, der von unseren Beschäftigten auseinandergepflückt wird." Dies sei ein interessanter Schritt gewesen, da es ein neues Gebiet für alle Beteiligten war.

Als Praxisbeispiel für 'Arbeiten in der Region' (AIR), das Menschen aus der Einrichtung in Unternehmen integriert, war Marc Steltner vor Ort. Der junge Mann lebt in den Rotenburger Werken und hat seinen Arbeitsplatz in der Jugendherberge in der Kreisstadt. "Das macht Spaß und die Leute sind nett", erzählt Herr Steltner. Rita Toll, Leiterin der Unterkunft, zeigt sich ebenso angetan: "Marc ist ein sehr aufmerksamer Mitarbeiter. Ich bin froh, dass er in unserem Team ist."

Das freundliche Miteinander schätzt auch Bürgermeister Andreas Weber, der ein Grußwort sprach. Nicht zuletzt durch die Rotenburger Werke sei die Barrierefreiheit ein wichtiges Thema. "Auch die Stadt profitiert davon, dass die Werke diese vorantreiben", so Weber. Lothar Cordts, stellvertretender Landrat, überbrachte "herzliche Glück- und Segenswünsche", schließlich sei die Einrichtung "aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken" und Susanne Briese überreichte als Superintendentin des Kirchenkreises ein Geschenk mit Symbolcharakter: Eine Schachtel mit Büroklammern in Menschenform - damit "wie in den Rotenburger Werken bei allem der Mensch im Mittelpunkt steht".


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Rotenburger Werke 2013Letzte Änderung: 23.06.2017

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