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Sportivations-Tag: Das ist ja wie bei der WM!

„Das ist ja wie bei der Leichtathletik-WM“, stellt ein Junge nach dem Erhalt seiner Startnummer begeistert fest, und so ganz Unrecht hatte er mit seiner Einschätzung auch gar nicht. Zwar waren es keine Profis, die an den Start gegangen sind, doch waren auch die Schülerinnen und Schüler topmotiviert und gut gerüstet für den Tag. Nach und nach strömten immer mehr auf das Sportgelände. Leider galt dies auch für den Regen. „Trotz des Wetters viel Spaß und Glück“, gab Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber den rund 600 Schülern am letzten Donnerstag passend dazu mit auf den Weg.

 

An diesem Tag fand nämlich der „Sportivationstag“ auf der Sportanlage in der Ahe statt, organisiert von dem Behinderten Sportverband Niedersachsen (BSN) in Zusammenarbeit mit der Lindenschule Rotenburg. Sportler von neun Schulen aus  Verden, Buxtehude, Cluvenhagen, Syke, Bremervörde, Selsingen und Rotenburg mit und ohne Behinderung wetteiferten in den klassischen Leichtathletik-Disziplinen miteinander.

 

Doch der „Sportivationstag“ bedeutet mehr als Laufen, Springen und Werfen, es ist ein Tag der Bewegung und Begegnung.  So konnte man in dem sogenannten „Spielfestbereich“ in einem bunten, barrierefreien Programm seine Geschicklichkeit und Konzentration auf die Probe stellen, Inklusion wurde erfahrbar. An Stationen, wie „Rollstuhl-Slalom“, Elfmeterschießen, Dosenwerfen oder Minigolf, konnte jeder nach seinen Fähigkeiten sein Können unter Beweis stellen, und austoben konnte man sich auf einer Hüpfburg. In der anliegenden Turnhalle der Realschule konnte man sich schminken lassen, Korbball spielen, Taschen bemalen oder sich einfach im Trockenen aufhalten, um dem Dauerregen zu entkommen.

 

Bei diesem Event war für jeden etwas dabei: Langeweile? Fehlanzeige! Für Erheiterung unter allen Teilnehmern sorgte das Fuchs-Maskottchen „Sporti“, das für jeden Spaß oder jedes Foto zu haben war. Aber hauptsächlich konzentrierte sich das Geschehen auf die sportlichen Ereignisse. Teilweise haben Schüler monatelang trainiert und auf diesen Tag hingearbeitet, der für ganz viele Menschen den Höhepunkt des Jahres darstellt. So war hin und wieder ein Freudenschrei über den Sportplatz zu hören, wenn man seine persönlichen Ziele erreichen konnte, hier und da floss jedoch auch die ein oder andere Träne, wenn es nicht wie erhofft gelaufen ist. In diesen Fällen war sogleich ein Betreuer und Riegenführer zur Stelle, um über die Enttäuschung hinwegzutrösten und die Sportler wieder aufzubauen.

 

Ohnehin haben die Betreuer, sowie die ehrenamtlichen Mitarbeiter, das Orga-Team und die helfende Bundeswehr für einen reibungslosen Ablauf gesorgt und ein rundum gelungenes, unvergessliches Erlebnis geschaffen. Aber auch die Mitschüler untereinander wussten zu motivieren und sich zu Höchstleistungen anzufeuern. Hier ein einfaches Abklatschen, da ein einstudierter Jubel oder einfach nur eine stolzgeschwellte Brust, wenn der Beifall in der Menge aufbrandet. Das Zusammengehörigkeitsgefühl war allgegenwärtig. Wer sich schon mal sportlich verausgabt hat weiß, dass es Kraft und Energie kostet. Die Küche der Rotenburger Werke scheint dies zu wissen, denn sie versorgte alle Anwesenden in der Mittagspause mit leckeren Nudeln. Bei der abschließenden Siegerehrung erhielten alle Sportler ihren gebührenden Applaus und man war sich einig: „Heute waren alle Gewinner.“  


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Rotenburger Werke 2013Letzte Änderung: 26.09.2017

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