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Zehn Mal Gold bei Special Olympics

Team Rotenburger Werke: Neuling Tobias Hunger steigt gleich zwei Mal aufs Siegerpodest

Gewohnt erfolgreich kehrten die Athletinnen und Athleten des Teams Rotenburger Werke von den Special Olympics in Hildesheim zurück. Die 19 Sportler, die sowohl aus den Wohn- und Arbeitsbereichen der Rotenburger Werke als auch aus der Lindenschule kommen, trainieren in ihrer Freizeit im TUS Rotenburg oder im Spaß-BuS, dem Sportverein für Menschen mit Behinderungen in Rotenburg. Das Team erkämpfte sich in den Disziplinen Leichtathletik, Tischtennis, Radfahren und Judo zehn mal Gold, elf mal Silber und sieben mal Bronze.

„Da zeigt sich wieder einmal, dass das nachhaltige Sportkonzept der Lindenschule wirklich gut funktioniert“, sagt Delegationsleiter Peter Schlake. Denn das Ziel ist, die Schülerinnen und Schüler darin zu motivieren, ihr ganzes Leben lang in ihrer Freizeit Sport zu treiben. Und so war der jüngste Teilnehmer des Werke-Teams, Tobias Hunger, gerade einmal 15 Jahre, der Oldie, Malte Bausdorf, 39 Jahre alt. Hunger zählte dabei zu den Überraschungen des Wettkampfs. Der Radfahrer war zum ersten Mal dabei und trotzdem gleich der schnellste Fahrer unter allen Startern. Souverän gewann er die 2.000- und die 5.000-Meter-Disziplin und empfahl sich damit für weitere Aufgaben.

Ebenfalls Neulinge waren die Tischtennisspieler Nicole Kück und Rene Grahn. Sie bewiesen in der turbulenten Wettkampfatmosphäre starke Nerven und belegten Rang vier und Rang drei. Mit Silber ging der erfahrene Athlet Jussi Deinas nach Hause. „Er lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen und spielt sein Spiel einfach durch“, lobt Schlake.

Die Leichtathleten des Teams Rotenburger Werke sind längst weit über die Grenzen des Landkreises hinaus als starke Sportler bekannt. Ein besonderes Geburtstagsgeschenk machte sich dieses Jahr Denise Wiedenstried, die sich Gold im Weitsprung und Silber über die 100-Meter-Sprintstrecke sicherte. Darüber hinaus stand sie mit der 4x400-Meter-Staffel der Frauen ganz oben auf dem Podest. „Da hat sich die gute Vorbereitung voll ausgezahlt“, freut sich Sportlehrer Schlake. Bei der Herren-Staffel lief es dieses Mal allerdings nicht so rund. Durch einen Fehler beim Stabwechsel verloren die Männer viel Zeit. Aber sie bewiesen dann doch noch ihre Klasse, indem ihnen eine grandiose Aufholjagd gelang, so dass sie am Ende auf dem zweiten Platz landeten.

Große Freude gab es bei den Judoka. Die zwei Starter Malte Bausdorf und Dennis Holsten errangen in ihren Leistungsklassen jeweils die Silbermedaille. Volker Mitschke, Abteilungsleiter Judo beim TUS Rotenburg und dort auch Trainer der beiden, war von den Leistungen der zwei völlig begeistert. Es gelang ihnen, sich auf jeden ihrer zahlreichen Kämpfe erneut gut einzustellen.

Wieder einmal lobte Delegationsleister Schlake auch die gute Stimmung im Team. „Es herrschte ein toller Mannschaftsgeist.“ Gerade diese besondere Atmosphäre sorgte dafür, dass nicht nur die Medaillengewinner, sondern alle Teilnehmenden mit einem guten Gefühl nach drei intensiven Tagen wieder nach Hause fahren konnten.

Der Start des Teams Rotenburger Werke bei den Special Olympics wurde finanziell gefördert von der Niedersächsischen Toto-Lotto-Stiftung. Zum Trainer- und Betreuerstab gehörten Tom Smolka, Bruno Gärtner, Angela Körner-Steinhauer sowie Mirko Kraft (alle für die Leichtathletik), Werner Deinas (Tischtennis) und Karl-Heinz Joswig (Radfahren), Volker Mitschke (Judo). Der Athleten-Kader bestand aus: Nicole Kück, Jussi Deinas, Rene Grahn (Tischtennis), Marc Steltner, Henrike Meyer, Denise Wiedenstried, Dennis Borchardt, Kevin Schröder, Lucas Joswig, Sarina Molenkamp, Niki Werner, Shirley Pahl, Jasmin Kropp, Steven Miguel Meyer (Leichtathletik), Malte Bausdorf, Dennis Holsten (Judo), Tobias Hunger, Frederick Kracke, Michael Wiens (Radfahren).


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Rotenburger Werke 2013Letzte Änderung: 17.11.2017

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