Anke Duschat

Ansprechpartnerin für unsere Tagesförderstätte

Anke Duschat, Leitung Tagesförderstätte

Beruf: Diplom-Psychologin
Funktion: Leitung Tagesförderstätte
Tel.: 04261-920286

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Katrin Rosebrock

Ansprechpartnerin für unsere Tagesförderstätte

Katrin Rosebrock, Sekretariat Tagesförderstätte

Funktion: Sekretariat Tagesförderstätte
Tel.: 04261-920488

Sprechzeiten: von Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr

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Aktuelles:

Kinderferienprogramm auf dem Hartmannshof

Ein Pavillon als Treffpunkt

Ein neues Haus für gelebte Inklusion

Richtfest auf dem Königskamp

Konversion stößt auf Interesse bei Angehörigen

Sinnvoll den Tag gestalten

Spaß am Leben haben. Gerade auch Menschen mit schweren Behinderungen finden bei uns ideale Bedingungen.

Unser Angebot richtet sich an alle Menschen mit Behinderung, die gruppenfähig sind, aber (noch) keine Werkstatt für Behinderte Menschen (WfbM) besuchen können (gemäß § 136 Abs. 2 Satz 1 SGB IX).Das Angebot gilt sowohl für Bewohner der Rotenburger Werke als auch für Erwachsene, die lieber zu Hause wohnen und tagsüber ein Förderangebot nutzen möchten. Es stehen Halbtags- und Ganztags-Plätze zur Verfügung. An allen Werktagen wird das "Zweite Milieu" aufgesucht (ein Ort außerhalb des Wohnumfelds). Für unsere Nutzer stehen sieben Förderhäuser und eine Begegnungsstätte zur Verfügung. Sie sind zwischen 8.00 Uhr und 16.30 Uhr geöffnet.

 

Methoden und Ziele

 

Wir wenden Methoden aus der Heil- und Behindertenpädagogik an, Verfahren aus der Kunst- und Musiktherapie sowie Motopädie.
Unsere Arbeit orientiert sich am Entwicklungsstand des einzelnen Menschen, seiner emotionalen Verfassung und dem sozialen Reifegrad. Wir führen ihn behutsam an neue Erfahrungen heran und fördern den Erwerb neuer Kompetenzen.
Wir ermöglichen ihm, am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen. Soziales Lernen hilft ihm, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren.

 

Mit allen Sinnen die Welt erleben

die Methoden im Einzelnen

 

Bewegung
Spaziergänge, Spiele, Laufen, Schwimmen und motorische Übungen unterstützen eine positive Entwicklung der Persönlichkeit.
Lebenspraktische Fertigkeiten
Einkaufen gehen, Lebensmittel kennenlernen, Kochen, Backen, Riechen, Schmecken: auch für Menschen mit schwerer Behinderung ergeben sich Möglichkeiten der Erfahrung und Entwicklung.
Kreatives Arbeiten
Der Umgang mit ganz unterschiedlichen Materialien wie Holz, Ton, Papier, Kleister, Stoff, Wolle, Wasser, Pflanzen und vielem mehr fördert gestalterische Fähigkeiten.
Kunsthandwerk
Produkte herstellen stärkt die Persönlichkeit. Wir arbeiten mit Peddigrohr, Filz und Gießton, ziehen Kerzen, weben, stellen Postkarten her und entwickeln immer neue Ideen.
Arbeiten für die Industrie
Hier geht es ums Üben. Leichte Tätigkeiten wie Verpacken, Montieren oder Etikettieren bieten Training für einen möglichen Wechsel in die WfbM, die Werkstatt für behinderte Menschen der Rotenburger Werke. Alle organisatorischen und praktischen Maßnahmen (Anträge etc.) werden bis zum Wechsel in die WfbM von uns begleitet.
Unterstützte Kommunikation
Wir wollen uns gut verstehen, auch ohne Sprache. Dazu benutzen wir Gebärden, Bilder, Symbole, technische und moderne elektronische Hilfsmittel (z.B. Talker). Die Möglichkeiten der Kommunikation werden ständig erweitert und ins Tagesgeschehen integriert.

 

Personal

Bei uns arbeiten interdisziplinäre Teams, Frauen und Männer mit guter Ausbildung und hoher Fachkompetenz aus den Bereichen Heilerziehungspflege und Heilerziehungshilfe, Ergotherapie, Motopädie, Kunsttherapie etc. Sie werden von Hilfskräften unterstützt. Regelmäßige Fortbildung ist für alle Mitarbeitenden selbstverständlich.
Ausbildung/Praktikum
Wir bieten Praktikumsplätze für Heilerziehungspflege und Pflegeassistenz, Gesundheits- und Krankenpflege, Ergotherapie, Sozialpflege und andere erzieherische und therapeutische Ausbildungsgänge.
FSJ/Zivi
Wenn Sie sich für einen Einsatz als Zivildienstleistender oder im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) in der Tagesförderstätte interessieren, rufen Sie bitte vormittags in unserem Sekretariat an (04261-920488).

 

Gesetze und Finanzierung

Nach § 55 SGB IX in Verbindung mit § 53, 54 SGB XII stehen jedem behinderten Menschen Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu.
Der örtliche Kostenträger prüft den individuellen Fall und übernimmt in der Regel die Kosten für die Betreuung in der Tagesförderstätte. Finanzielle Eigenleistungen sind in den meisten Fällen nicht zu erbringen.

 

Qualitätssicherung Qualitätsmanagement

Wir sind qualifiziert durch DIN ISO 9001:2000. Für effektive Abläufe und Transparenz sorgen Verfahrens- und Arbeitsanweisungen sowie festgelegte Standards. Die Arbeit mit jedem einzelnen behinderten Menschen wird durch regelmäßige Förderpläne und Hilfeplangespräche auf einem hohen Niveau gehalten.

Rotenburger Werke 2009Letzte Änderung: 23.09.2009